Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH
Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, Forschungsgruppe "Implementationsforschung und psychische Gesundheit" unter der Leitung von Prof. Dr. Daniela Fuhr bietet eine Stelle als
Doktorand:in (m/w/d/x)
Entgeltgruppe 13, Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TV-L), 27,44 Std./Woche (70%) ab dem 1. Oktober 2026 für die Dauer von 3 Jahren an.
Berufsgruppe
Wissenschaft und Forschung
Bereich
Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS ist eines der renommiertesten epidemiologischen Forschungsinstitute in Deutschland. Mit mehr als 200 Mitarbeitenden beschäftigt sich das BIPS mit der Erforschung und Entwicklung von Präventionsmaßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Sozialmedizin. Das Institut ist interdisziplinär ausgerichtet und verbindet Epidemiologie, Sozialwissenschaften, Psychologie, Medizin und Public Health, um wissenschaftlich fundierte Ansätze zur Prävention von Krankheiten und zur Förderung der öffentlichen Gesundheit zu entwickeln. Das BIPS unterhält enge Kooperationsbeziehungen zu verschiedenen renommierten Universitäten und Instituten im In- und Ausland.
Die Forschungsgruppe „Implemenationsforschung und psychische Gesundheit“ am BIPS beschäftigt sich speziell mit der Entwicklung und Implementation von psychologischen Kurzinterventionen bei Angstörungen, Depression und Alkoholmissbrauch und forscht zu vulnerablen Populationsgruppen. Die Forschungsgruppe ist interdisziplinär aufgestellt und entwickelt innovative Lösungen, um die psycho-soziale Präventions- und Versorgungslücke zu schliessen.
Ab dem 1. Oktober 2026 suchen wir eine:n engagierte:n Doktorand:in, die bzw. der gemeinsam mit uns die methodische Weiterentwicklung der Implementierungswissenschaft im Bereich evidenzbasierter Präventionsmaßnahmen vorantreibt.
Das Promotionsprojekt soll die folgenden Schwerpunkte haben: Untersuchung der derzeit eingesetzten Implementierungsstrategien in der evidenzbasierten Prävention in Deutschland; Analyse des Anpassungs- und Entwicklungspotenzials von Implementierungsstrategien für gemeindenahe Interventionen; Analyse und Bewertung vorhandener öffentlicher Datensätze hinsichtlich ihrer Eignung für die Implementationsforschung.
Wir suchen daher eine Person, die sich für methodische Fragestellungen der Implementierungsforschung begeistert und diese mit den Anforderungen einer anwendungsorientierten Präventionspraxis verbindet. Ziel ist es, wissenschaftliche Grundlagen mit praxisrelevanten Lösungen zu verknüpfen und so zur nachhaltigen Umsetzung evidenzbasierter Präventionsmaßnahmen beizutragen.
Aufgabengebiet
- Eigenverantwortliche Planung und Durchführung eines Promotionsprojekts (DrPH) mit Schwerpunkt auf der methodischen Weiterentwicklung der Implementierungsforschung in der evidenzbasierten Prävention (in Anlehnung an die obigen skizzierten Forschungsfragen)
- Aktive Teilnahme am strukturierten Promotionsprogramm des Instituts
- Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in internationalen, peer-reviewten Fachzeitschriften und Präsentation der Ergebnisse auf Konferenzen
Voraussetzungen
- Überdurchschnittlich abgeschlossener Masterstudiengang in Public Health, Soziologie, Psychologie oder einer vergleichbaren Disziplin.
- Interesse an Fragestellungen der Implementierungsforschung sowie an der Umsetzung evidenzbasierter Public-Health-Interventionen im Bereich der Prävention nichtübertragbarer Erkrankungen.
- Ausgeprägte wissenschaftliche Neugier sowie fundierte Kenntnisse empirischer Forschungsmethoden und mixed-methods, insbesondere qualitativer und partizipativer Methoden.
- Selbstständige, strukturierte und engagierte Arbeitsweise sowie ein hohes Maß an Eigeninitiative und Teamfähigkeit.
- Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
Wünschenswert:
- Erste Erfahrungen in der Implementierungsforschung, insbesondere im Bereich der Umsetzung und Evaluation gesundheitsbezogener Maßnahmen im öffentlichen Gesundheitswesen.
- Erfahrung in der Planung, Durchführung und Auswertung qualitativer Interviews.
- Kenntnisse oder praktische Erfahrungen im Einsatz partizipativer Forschungsmethoden.
- Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift.
Kennzeichen
A26/20
Bewerbungsfrist
16.08.2026
Allgemeine Hinweise
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Teil unseres internationalen Teams zu werden und an globalen Forschungsvorhaben zu arbeiten. Darüber hinaus bieten wir internationalen Forschenden zusätzliche Unterstützung bei der Ansiedlung in Deutschland durch das Welcome Center der Forschungsallianz U Bremen Research Alliance. Ihre berufliche Entwicklung unterstützen wir durch Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten und ermöglichen den Zugang zu einem breiten akademischen Netzwerk. Das BIPS unterhält innovative Forschungsinfrastrukturen, welche Sie für Ihre Arbeit und akademische Weiterentwicklung nutzen können. Seit Oktober 2014 trägt das BIPS das Zertifikat audit berufundfamilie. Mit verschiedenen Maßnahmen fördert das BIPS die Vereinbarkeit von Beruf und individueller Lebensführung. Bewerbungen von Schwerbehinderten wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung Vorrang gegeben.
Ansprechperson
Prof. Daniela Fuhr, E-Mail: fuhr@leibniz-bips.de
Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage: www.leibniz-bips.de .
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung als 1 PDF-Dokument mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer A 26-20 bis zum 16. August 2026 an: bewerbung@leibniz-bips.de
Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen die dem angegebenen Format nicht entsprechen, nicht berücksichtigt werden können.
Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie - BIPS GmbH
- Personalverwaltung -
Achterstraße 30
28359 Bremen
bzw. per E-Mail an Michaela Modde: bewerbung@leibniz-bips.de
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